Alternative Stadtführung am Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut

Osnabrück von unten

Anlässlich des Internationalen Tages der UNO für die Beseitigung der Armut findet am 17. Oktober in Osnabrück eine Alternative Stadtführung aus der Sicht von Wohnungslosen statt.

Eingebettet ist die Führung in die bundesweite Veranstaltungsreihe der SKM „Der Mensch am Rand ist unsere Mitte“, deren Ziel es ist, Armut und soziale Ausgrenzung sichtbar zu machen und zu überwinden. „Wir wollen einen wirksamen Beitrag zur Überwindung der Armut leisten. Armut beraubt Menschen ihrer Würde und bleibt ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft,“ fasste Ludger Urbic, Bundesvorsitzender des SKM – Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschland e.V. die Ziele der Kampagne zusammen.

Bernard Lienesch, über 30 Jahre in der Osnabrücker Wohnungslosenhife engagiert und langjähriger Geschäftsführer der Soziale Dienste SKM, wird am Veranstaltungstag zusammen mit Betroffenen eine Führung zu Orten durchführen, welche als Anlaufstellen, Treffpunkte und Schlafplätze für Wohnungslose dienen, um gleichzeitig Hintergründe aufzuzeigen und Zusammenhänge zu erläutern. Wobei Bernard Lienesch betont: „Es geht nicht darum, die Sensationslust des Publikums zu bedienen, sondern Verständnis für die Situation der Betroffenen zu wecken.“

Wer Interesse an dieser anderen Seite von Osnabrück hat, kann sich unter folgender Rufnummer anmelden:

(05 41) 330 35 - 21

 

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